Läuteordnung

An jedem Abend (außer am Samstag) läutet die Gebetsglocke in unserer Christuskirche kurz vor 18 Uhr für die Zeit von drei Minuten, um einzuladen zum persönlichen Gebet. Am Samstag erklingen für die Zeit von fünf Minuten alle drei Glocken kurz vor 18 Uhr, um den folgenden Sonntag einzuläuten.

Mit Rücksicht auf die Nachtruhe erklingt nachts allein der Stundenschlag der Uhr, und dies in abgedämpfter Weise unterhalb der erlaubten Lautstärke von 65 Dezibel. Am 2. Dezember 2009 nun beschloss der Kirchengemeinderat eine differenzierte Läuteordnung: Danach läuten alle drei Glocken zu den Gottesdiensten an den jeweiligen Sonn- und Feiertagen im gesamten Kirchenjahr – ausgenommen davon ist allerdings die Adventszeit und die Passionszeit, wo allein mit zwei Glocken geläutet wird. Nach Ablauf der Adventszeit ertönt also erst an Heilig-Abend und zum anderen nach Ende der Passionszeit erst in der Osternacht wieder das volle Glockengeläut.

Im Falle von Kasualien, also anlässlich von Taufen, Trauungen und Bestattungen, erklingt kein volles Geläut. Vor Beginn einer Trauerfeier auf dem Acherner Friedhof wie auf den benachbarten Friedhöfen (zum Beispiel in Lauf oder in Großweier) wird eine Glocke der Christuskirche für die Zeit von drei Minuten läuten.